MTO Shahmaghsoudi ®

22/72013

Hazrat Jalaleddin Ali Mir Abolfazl Angha

Molana-al-Moazzam Hazrat Jalaleddin Ali, Mir Abolfazl Angha ist der 39. Meister der Oveyssi-Schule. Im Jahre 1849 wurde er in der Stadt Ghazwin im Iran geboren. Bis zu seinem 19. Lebensjahr ging er in Ghazwin, unter der Leitung berühmter Lehrer, islamischen Studien nach.

Im Jahre 1284 nach der Hidschra (1867 n. Christi), zog Hazrat Jalaleddin Ali nach Teheran, wo er seinen überragenden Meister Hazrat Abdol-Ghader Jahromi traf. Er studierte unter der Führung seines Meisters weiter, bis dieser schließlich verschied. Durch harte Arbeit, Ergebenheit und Disziplin erreichte Hazrat Jalaleddin den absoluten Zustand der Erkenntnis.

Hazrat Jalaleddin Ali erhielt von vier verschiedenen Meistern die Erlaubnis als Meister zu führen, und wurde der alleinige Meister seiner Zeit. Diese vier Meister repräsentierten fünf verschiedene Sufi-Abstammungen. Diese Abstammungen schließen ein:

  • Agha Abdol-Ghader Jahromi in der Oveyssi Abstammung
  • Agha Mohammad Jasebi, der Nachfolger von Hadj Mohammad Ja’far Kabootar-Ahangi Majzoob-Ali-Shah, in der Maktab Ma’roofi Abstammung ·
  • Zahir-al-islam Mir Ayneddin Hossein Dezfooli in der Ne’matollahi Abstammung sowie der Zahabi Abstammung
  • Agha Seyed Hossein Ghorayshi in der Zahabi Abstammung

Hazrat Jalaleddin Ali, Mir Abolfazl Angha verstarb im Jahre 1915 in Teheran, am 29. der Jamadi-o-ssani 1333. Sein Grabmal befindet sich in Ray, Ebne-Babvieh /Iran.

Seine Heiligkeit verfasste zahlreiche Werke in Versform und der Prosa über die innere Realität des Sufismus und den geheimen Wissenschaften, sowie philosophische und wissenschaftliche Abhandlungen, die als große Werke unserer Zeit betrachtet werden. Einige seiner Bücher sind:

  • Adab-e Faghr dar Solouk (Bedürfnislosigkeit auf dem Weg der Selbsterkenntnis)
  • Ahadith Ghodsi (40 Hadithe des Propheten Mohammad)
  • Esharat-al-Hosseinieh (die Zeichen Hosseins)
  • Anvar-e Gholoob-e Salekin (das Licht der Herzen der Sufis)
  • Haghayegh al-Managheb (die Wahrheit der Tugend) und
  • Ghonche-ye Baz dar Sharh-e Golshan-e Raz (die offene Knospe dargelegt im Rosengarten der Geheimnisse)